Prekariat satt

Wien, 22.-23.6.2009: Konferenz "Prekäre Perspektiven. Zur sozialen Lage von Kreativen" Eine Studie über die prekäre Lage der Kulturschaffenden hat die Österreicher aufgescheucht - nun wird diskutiert. Eine ähnlich erschreckende Studie gab es unlängst in Deutschland - wo bleibt dort der öffentliche Diskurs?

Frankfurt, 15.7.2009: Urheberrechtskonferenz veranstaltet vom Institut für Textkritik Heidelberg und dem Verlag Klostermann, unter der Schirmherrschaft der FAZ. Das ist die Gelegenheit für einen öffentlichen fundierten Diskurs in Sachen Heidelberger Appell. Bei der Podiumsdiskussion sind Verleger, Börsenverein, Schriftsteller, Google etc. vertreten, in Sachen open access gibt es auch reichlich Programm - könnte spannend werden. Anmeldung läuft. (Randnotiz: Zu den prominenten Gegnern des Google Book Settlements gehört nun auch Jeff Bezos)

Honorarverhandlungen für Freie: Ein Schulungsvideo der etwas anderen Art, gefunden bei der Protextbewegung.

Passend zur Stimmung die Gewissheit, dass die Krise im Buchmarkt angekommen ist. Und zwar so, dass die Großen sparen und die Kleinen in ihrer Existenz bedroht sind. AutorInnen stehen bekanntlich am Ende der Nahrungskette.
Randnotiz: Was kommt, wenn wir alle neue Autos haben und keine Kunst und Kultur mehr? Die Abwrackprämie für KünstlerInnen?

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