Autoreninnereien

Heute ist die Steuererklärung dran, ein willkommener Anlass, sich ständig mit Internet abzulenken, weil der Arbeitstag eh vertan ist (Steuer und Kreativität vertragen sich irgendwie nicht). Also spicke ich, was berühmte Schriftsteller so zwitschern, wenn sie sich knapp fassen müssen und plaudern dürfen. Überraschend. Wer errät sie?

Einer hat mit 105 Followern jetzt genau so viele Leser wie bei seinem ersten Buch. Er belohnt sich mit Pizza für einen neuen Vertrag und lenkt sich im Internet von der Arbeit ab (1). Eine Berühmtheit sudelt in ihren Ejakulaten herum, dass die Langeweile der Attitüde ausbricht (2). Bei einem bekannten Denker regnet es nur, wenn er nicht gerade raucht (3). Ein ruhmreicher Star ist witzig und persönlich bis zur aufdringlichen Buchhändlerin (4). Einer - bekannt aus Funk und Fernsehen - sammelt nur Follower und gibt nichts - den raten wir nicht, reines Werbeunternehmen.

Und den Abschuss an Geschmack bietet Random-House mit einem twitternden Walter Kempowski. Wie tot muss man sein, damit man in Ruhe leben kann? Vorsicht, Schriftsteller, verkauft euch nicht mit Haut und Haaren an eure Verlage...

Die Auflösung:
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