Ohne Werbung, ohne Werte, ohne Hemmungen

Der Streifzug durch die heutigen Zeitungen ergab - nein, nicht was alle lesen, denken, reden - einen angenehmen Hinweis auf werbefreies Internet. Medienlese empfiehlt dazu das Tool Readability, das sich leider erst einsetzen lässt, wenn man die Seite schon gesehen hat. Wer vorab schon gehörig durchputzen will, kann es mit der Freeware Webwasher Classic versuchen, die man zusätzlich nach eigenen Wünschen konfigurieren kann.

Wirres Net vermittelt auf kompaktem Raum ein naturgetreues Bild dessen, was bei Twitter abgeht. Ich frage mich: Was macht eine hemmungslose Tratschgesellschaft, wenn ihr jemand die Hand vor dem Mund, äh den Stromstecker wegzieht? Oder: Wieviel Verwandtschaft muss sein, wenn doch heute alles wireless geht?

Sony Entertainement hat tief ins Klo gegriffen: Wir lernen jetzt nicht mehr mit gewalttätigen Videospielen, wie's geht, sondern gleich mit der täglichen Werbung beim Abendessen. The show must go on?

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Tom Erben vom Aufbau Verlag setzt auf E-Books für Wegwerfware. "Die Genres, die schneller verbraucht werden" sind für ihn "Krimis, historische Stoffe, die kleinere Form". Gegen Piraterie und Urheberrechtsverletzungen hofft er, Werbeeffekte zu setzen. Na, wenn das mal gut geht mit dem Wegwerfen...

Katharina Hagena sinniert über die Veränderungen durch E-Books beim Schreiben und bringt ein paar kuriose Dinge. Was ist ein Spaghettiträgermedium für leichte Sommerlektüre? Und wo bitte kann man diese Leute kaufen: "Verleger sind vielleicht bald nicht mehr in der Lage, unsere zarten Künstlerseelen zu schützen." Und wie verwaltet man eigentlich Ruhm?

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