Kampf um Selbstbestimmung

Textschaffende aller Art werden es in den letzten Wochen durch die Medien mitbekommen haben, dass Großkonzerne wie Google u.a. dabei sind, im großen Umfang Autoren regelrecht zu enteignen. Dabei verlieren wir - ohne je gefragt worden zu sein, das höchste Recht eines Schöpfers von geistigen Werken: selbst darüber entscheiden zu dürfen, was mit unseren Werken geschieht.

Es geht um das fundamentale Recht eines jeden Urhebers, sich seine Publikationsmöglichkeiten frei und selbstbestimmt aussuchen zu dürfen, diese frei und unabhängig - auch in ihrem Honorarumfang - verhandeln zu dürfen.

Die Bundesregierung und die Regierungen der Länder schützen die Urheber nicht ausreichend und treten nicht entschlossen genug gegenüber ausländischen Konzernen auf, die mit unseren Erzeugnissen ungefragt den großen Reibach machen wollen. Ohne Hilfe von oben sind wir Autoren allein machtlos.

Ein Appell an die Regierung mit Unterschriftensammlung läuft deshalb derzeit beim Institut für Textkritik in Heidelberg. Dort gibt es auch Hintergrundmaterial.
Den Appell mit Unterschriftenlink findet man hier.
Die Zeit eilt, denn der Suchmaschinenriese macht demnächst, was er will, ohne Urheber zu fragen.

Ich empfehle außerdem zur Einführung in die Problematik diesen Artikel.

Bitte diese Info oder den Link zu diesem Posting fleißig unter Betroffene verteilen!

Kommentare:

  1. Hi Petra,
    der Link zur direkten Unterzeichnung geht nicht - zumindest bei mir.

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  2. Ganz einfach auf die angegebene Website gehen und dort steht die Emailadresse zum Unterzeichnen! Ich hab den Mallink herausgenommen, denn man sollte vor dem Unterzeichnen ja schon den Brief gelesen haben ;-)
    Danke!

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