Buchtage Berlin

In Berlin tagen Börsenvereinsleute rund ums Buch, die Buchtage Berlin lassen sich derzeit live bei Twitter unter #btb11 verfolgen. Und natürlich bringt das Börsenblatt ein Special. Für Laien: Es geht da um die Zukunft unserer Branche, des Verlagswesens, des Buchhandels, um das, was derzeit angedacht oder verpasst wird.

Autoren und Kreative werden bei solchen Fragen eher weniger gehört, wie man aber heute morgen mitbekommen konnte, hat die Publizistin Cora Stephan, auch als Autorin Anne Chapelet bekannt, das Publikum anscheinend schön aufgemischt. Ihre These:
"Nicht die Autoren sind es, die sich vorm E-Book am meisten fürchten müssen, sondern der Buchhandel. Und jene Verlage, die sich auf ein neues Bündnis mit ihren Autoren nicht einlassen wollen.“
Meine Rede seit längerem - und ich gäbe etwas darum, ihre gesamte Rede lesen zu können - aber das wird vielleicht noch. Nachtrag: Jetzt ist sie öffentlich nachzulesen, wunderbar, herrlich ironisch! Autorinnen und Autoren - ich empfehle sie. (pdf)

Wer erfahren will, wie sich Verleger, Sortimenter und Zwischenbuchhandel das Jahr 2025 vorstellen, der wird im Buchreport fündig. Die 55 Thesen zur Zukunft der Buchbranche, die gerade im Moment diskutiert werden, sind dort aufgelistet. Das klingt alles ganz schrecklich, aber auch so, als könne diesmal das ärmliche Plankton am Ende der Nahrungskette der lachende Dritte sein.
Meine These Nr. 56: Keiner kann unter den modernen Bedingungen so flexibel, innovativ, visionär und flink Projekte umsetzen wie wir AutorInnen. Und wir haben in Punkto Risikobereitschaft einen riesigen Vorteil: Wir haben ohnehin fast nichts mehr zu verlieren!

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