Gegenkultur

"Glanz & Elend" ist eine Literaturzeitschrift im Internet, in der ich gern nach Perlen suche, die ich bei den Rezensionen der "üblichen Verdächtigen" schon lang nicht mehr finde.

Herbert Debes schreibt in seinem Artikel "Das Lied vom Ende singen die Anderen" über die Chancen einer Gegenkultur, über professionell gemachte Alternativen zum Feuilleton und etablierten Literaturbetrieb. Ich kann nur heftig nicken, wenn er über solche alternativen Medien schreibt: "Es gibt sie, weil ihre Macher wollen, daß es sie gibt. Sie sind unberechenbar, weil sie sich nicht rechnen müssen. Wenn Sie wachsen, werden sie organisch größer."

Eigentlich hat er Recht. Warum nicht einfach klein anfangen. Einfach machen?
Schon hat mich das angesteckt. Ich möchte künftig in unregelmäßiger Reihenfolge Bücher vorstellen, die keiner mehr empfiehlt. Weil sie alt sind, weil sie Klassiker sind, weil man sie aufgrund der neuen Trends gern vergisst, weil man als Kritiker damit keinen Ruhm einheimsen kann. Denn auch diese Bücher haben das Wiederentdecken verdient und wenn sie schon verramscht sind, stehen sie zumindest noch in Bibliotheken oder Antiquariaten herum.

Demnächst in diesen Hallen also...

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