Twitterei am Verlagsschreibtisch

Man fragt sich ja immer wieder, was diese Social Media für einen Sinn haben. Manchmal einen ganz praktischen, schönen. Ich hätte da nämlich etwas in einem meiner Verlage abzuklären. Eigentlich eine einfache Sache, aber nach dem Personalkarussell der letzten Jahre und der Größe des Hauses käme das wahrscheinlich auf einen Telefonmarathon heraus, zumal ich nicht wirklich wusste, wer für solche Fragen zuständig ist.

Nun folgt mir der Verlag bei Twitter und ich ihm, es ergab sich ein kleiner Tweetwechsel und die wunderbar hilfsbereite Angestellte nannte mir per DM nicht nur die zuständige Person und deren Kontaktdaten, sondern informierte diese, dass ich anrufen würde. Das ist ein Service, der einem als Autor besonders positiv haften bleibt, weil er so selten geworden ist. Und ich freue mich nun ganz besonders auf diesen Anruf, denn am anderen Ende wird ausgerechnet eine meiner Lieblingslektorinnen sitzen, die ich völlig aus den Augen verloren hatte.

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