Wie bei Hempels unterm Google

Seit einem Tag durchsuche ich fieberhaft Tonnen von Material und Stapel von Büchern nach einer sehr wichtigen Aussage für mein Projekt. Ich habe sie dunkel im Hinterkopf, leider beim Lesen nicht notiert, und muss sie dringend verifizieren, sonst kann ich nicht weiter schreiben. Ich suche vergeblich - unmöglich, all die bereits gelesenen Texte noch einmal zu überfliegen!

Wenn man das alles doch nur auf CD-ROM hätte, eine einfache Suchanfrage genügte. Ja, warum eigentlich nicht? Spaßhalber stelle ich mir vor, Google würde mein Chaos kennen. Ich tippe die Stichwörter ein.

Es ist schon pervers. Die Suchmaschine bringt mich darauf, dass ich den Hinweis nicht aus direktem Recherchematerial habe. Sondern aus dem Buch, das immer noch auf dem Wohnzimmertisch liegt. Bestimmt zwanzig Mal bin ich heute daran vorbeigelaufen.
Wie zum Teufel hat man eigentlich Bücher geschrieben, als es noch keinen Strom gab? Und wie lange wird es dauern, bis Google auch die Wollmäuse unter meinem Sofa erfasst?

Keine Kommentare:

Durch Operationen am Code habe ich leider die Kommentarfunktion tw. gecrasht - sie funktioniert derzeit nur als Anonym und mit Namen / URL, nicht mit Profil.

Mit der Nutzung dieses Formulars erkläre ich mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten durch Google einverstanden (Infos Datenschutz oben im Menu).
(Du kannst selbstverständlich anonym kommentieren, dann aber aus technischen Gründen kein Kommentarabo per Mail bekommen!)

Spam und gegen die Netiquette verstoßende Beiträge werden nicht freigeschaltet.

Powered by Blogger.