Geld liegt auf der Straße

Zwei Artikel zum Thema, wie leicht mit Texten Geld zu verdienen ist:

Im Deutschlandfunk wurde endlich einmal im Streit um Burdas Forderungen das Thema "Autor" angesprochen, um das sich alle sonst drücken:
"Sie werden von Medienunternehmen durch die sogenannten Buy-Out-Vertäge zunehmend um ihre Urheberrechte gebracht. Diese Knebelverträge beinhalten Klauseln, die es erlauben, eingekaufte Texte beliebig oft selbst zu benutzen und weiterzuverkaufen."
"Schäbige Inszenierung" ist unbedingt hör/lesenswert.

Und in den USA hat mal wieder ein Gigant entdeckt, wie leicht Geld mit den Erzeugnissen anderer zu machen ist - nämlich mit fremden Texten. Barnes & Nobles hat sich nicht nur den e-book-Krieg mit Amazon auf die Fahne geschrieben, sondern will nun auch den Google-Pool von dessen ach so freien Büchern herausbringen, um Knete zu machen. Der Artikel im Wall Street Journal zeigt, dass wir gar nicht genug auf unsere Texte aufpassen können - denn entgegen aller Beteuerungen hat Google ja auch Bücher im Sortiment, die nicht frei sind. Tja, liebe Autoren, haltet euch ran, wenn ihr ein verramschtes Buch selbst neu auflegen wollt, andere könnten schneller sein ...
Über den Umgang von Google mit vergriffenen Büchern ein interessanter Artikel in der NZZ.

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In diesem Blog ist kein Platz für diesen Dreck. Ich lese das auch nicht, sondern lasse automatisch löschen.

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