Vorsicht, Werbung

Irgendwie bin ich nicht mehr ganz up-to-date. Eben habe ich entdeckt, dass es von meinem Buch "Elsass. Wo der Zander am liebsten im Riesling schwimmt", also vielmehr vom Hörbuch zum Buch, eine Hörprobe im Internet gibt. Die Stimme von Doris Wolters, mit der der Text vertont wurde (Rezepte gibt's im Beiheft) findet man hier auf der Verlagsseite. Einfach unter dem Cover "Hörprobe" anklicken.

Als Autor ist man ja immer ganz besonders hibbelig, welcher Schauspieler den Text sprechen wird und was er oder sie daraus macht. In diesem Fall war ich nicht nur sehr glücklich mit der passenden Stimme, sondern habe für meine eigenen Lesungen viel gelernt. Und gestern habe ich mit Überraschung vernommen, dass ein Exemplar meines Hörbuchs - die Welt ist klein - ins Land des Lavendelblues gereist ist, in den Quercy. Eigentlich heißt es doch immer, Mörder kehrten an ihren Tatort zurück?

Kommentare:

  1. Habe mich sicherheitshalber geduckt, bevor ich die Werbung las.
    Danke fürs Vorwarnen ;-)

    Quercy, das "juckt" mich seit Lektüre besagten Buches, das du hier nur höchst dezent zu erwähnen pflegst.

    Fröhlicher Arbeitsgruß - und schön weiter werben, sonst wird das nix mit uns Schreiberlingen!

    Elke

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  2. Ich könnte jetzt bescheiden auftreten und sagen: Ich mache das so zurückhaltend aus höheren Beweggründen... Tatsächlich ist der "Lavendelblues" aber Schnee von gestern für mich, fast vergessen. Unlängst wurde mir bei einer Szene beim Nachlesen richtig peinlich zumute - hättest du das nicht besser können, schimpfte ich.

    Ich weiß nicht, wie es anderen KollegInnen geht - ich lebe derart stark im Augenblick des Schreibens, dass sich das Gedruckte ganz schnell wie eine Jugendsünde anfühlt. ;-)

    Mit dem Elsassbuch ist es etwas anderes. Das lebt, dazu bekomme ich immer noch persönlich Feedback von LeserInnen - ich werde nach nun fünf Jahren immer noch für Lesungen angefragt und der Abend mit Gina Grumbier baut ja ebenfalls auf der Sinnenlust und Grenzgängerei auf. Ich liebe das Buch selbst immer noch - was ich nicht von jedem Buch gleich behaupten kann.

    Außerdem bringt mir dieses Buch Glück... Es war ein "Geburtshelfer" für "Das Buch der Rose" und als Hörbuch einer für das, was ich jetzt schreibe. Das Hörbuch hat mir geholfen, mein grausames Lampenfieber kleiner zu bekommen, indem ich damit geübt habe. Es zaubert sogar Begegnungen herbei... wenn mir vor zwei Jahren jemand gesagt hätte, ich würde einmal Texte übersetzen, ich hätte schallend gelacht.

    Nur in einem bin ich dem Hanser Verlag neidisch: Das Bildchen vom schwimmenden Koffer im Teller hätte ich gern als Logo gehabt ;-)

    Herzlichst,
    Petra

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