Hungrige LeserInnen

Als Anfänger gugelt man ja ständig seinen eigenen Namen, um auch ja keine Rezension zu verpassen. Irgendwann vermeidet man das tunlichst, weil man sich über manches nur aufregen könnte.
Ich schaue also nur alle Schaltjahre und bei Neuerscheinungen. Und finde dann wie heute Uraltrezensionen, die doch auch nachträglich das Herz erwärmen. Wenn dann die Leserin schreibt: "Ich bin auf jeden Fall auf ein weiteres Buch der Autorin gespannt, da sie wirklich toll mit Sprache umgehen kann", weiß ich wieder, wofür ich arbeite - für hungrige LeserInnen.

Allerdings wird es mit einem neuen Roman so schnell nichts werden, weil ich mir damit wirklich Zeit lassen möchte. Mir selbst kommt es nämlich auch sehr auf meine Sprache an und ich will auf alle Fälle vermeiden, noch einmal in der falschen Schublade zu landen. Und irgendwie hat es mir derzeit das Erzählen von Tatsachen sehr sehr angetan. Das Projekt, an dem ich arbeite, ist spannender, als ich mir das je in einem Plot ausdenken könnte.

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