Nischenneugier

Bei den wirklich inspirierenden Kommentaren zu meiner Nijinsky-Leseprobe ist mir etwas aufgefallen, auch wenn es statistisch natürlich nicht repräsentativ erscheint. Alle Beteiligten machen sehr deutlich klar, dass sie absolut nicht zur Zielgruppe gehören, die Leseprobe trotzdem gelesen haben und trotz der fehlenden Affinität zum Thema etwas damit anfangen konnten. Das gibt mir zu denken.

Mein Buch ist ja nun, wie man in der Branche so schön sagt, ein "Nischenthema". Man kann es vordergründig wunderbar in eine Schublade stecken: Ballett, Tanz, Musik. Kunst und Kultur wären schon zu schwammig. Daraus folgt, dass der gute alte (häufige Fehl)schluss der Verlage zutreffen müsste - nämlich dass man sich nur ums Zielpublikum scheren müsse und schon sei die Sache geritzt. Und dann gibt es ja auch noch diesen PR-Mythos, dass PR bei genau umgrenzten Zielgruppen besonders einfach sei. Wollte ich es mir also "einfach" machen, würde ich sagen: "Ballettmäuse und Strawinskyfans aufgepasst, dieses Buch müsst ihr auch noch haben!" Und mein Nijinsky würde sich womöglich dort im Regal wiederfinden, wo er sich unwohl fühlen würde: zwischen rosa Tutu-Tüll. Eingetütet, abgepackt, verschubladet.

Natürlich schreibe ich auch für Ballettfans (!) - mit der Betonung auf "auch". Nur wäre mir dieses einfache Zielgruppenkegeln ein wenig zu rustikal: Ich will mehr. Jetzt habe ich es Schwarz auf Weiß, dass da draußen ja noch viel mehr Leser herumschwirren als in den Schubladen. Die trotzdem lesen. Die über ihren eigenen Tellerrand hinausschauen. Die sich mit Dingen beschäftigen, die nicht zu ihren Grundhobbies gehören. Herrliche Leser. Viel zu oft vernachlässigte Perlen von Lesern.

Ich bin natürlich hemmungslos neugierig geworden, völlig unabhängig von meinem eigenen Buch. Was muss eigentlich geschehen, damit jemand trotzdem liest? Worin liegt dieses Mysterium, dass einen völlig "falsche" und oft unglaubliche Zielgruppen plötzlich entdecken (meine unchristlichen Madonnen empfahlen einst die Archive des Vatikan)? Darf ich Fragen stellen? Antworten müssen sich nicht auf mein Buch beziehen, können aber.

Wie entdeckt Ihr Bücher, die völlig aus euren üblichen Interessensgebieten herausfallen?
Sind es persönliche Empfehlungen, stolpert ihr über Rezensionen, nimmt euch ein einzelner Punkt im Thema gefangen, kommt es daher, weil ihr mit der Autorin kommuniziert oder weil der Buchhändler sagt: Das müssen Sie gelesen haben, obwohl sie so ein Buch sonst nicht anfassen würden. Oder oder...?

Ein Buch bringt absolut nicht "euer" Thema. Was muss es haben, um euch trotzdem zu packen?

Welchen Stellenwert haben Leseproben für euch und wie lang sollten sie idealerweise sein, um sich ein Bild zu machen?
Oder anders gefragt: Habt ihr euch für den Nijinsky nur interessiert, weil ich ständig davon erzähle, weil ihr neugierig auf meine Arbeit wart oder weil ihr endlich den Text sehen und euch etwas vorstellen könnt? Was brächte euch dazu, ein Ist-nicht-mein-Thema-Buch zu kaufen?
Und gern auch konkret am Beispiel: An welchem Punkt und wodurch war euer Interesse geweckt?

Natürlich hat mein Fragenspiel einen gemeinen Hintersinn, ich lerne dadurch nämlich Leute manipulieren von den Lesern direkt, wo eigentlich die Bedürfnisse liegen. Leser werden meiner Meinung nach viel zu selten befragt - und viel zu häufig wird dreist über "Zielgruppen" geredet, als habe man haushoch in Marktforschung investiert. Ich will auch etwas zurückgeben. Ich verspreche keine Gewinnspiele für Umfrageteilnehmer. Aber nach Abschluss meiner Reihe "Ich bastle ein Buch", will ich die eigenen Erfahrungen kritisch sichten und womöglich noch ein Buch schreiben. Eines speziell für Autoren (schon wieder Nische). Keinen Schreibratgeber (sowas hasse ich ja selbst), sondern etwas über Vermarktung.

Deshalb ist mir das Gespräch so wichtig: Ich lerne daraus, wo die Bedürfnisse sind. Kürzlich las ich z.B. irgendwo, all diese Vermarkterei im Internet nehme doch unendlich viel Zeit vom Schreiben weg und man verzettele sich langsam. Also überlege ich: Was muss ich beachten, dass das nicht so ist? Wie entwickle ich eine Strategie, das mit weniger Zeit zielgerichteter zu schaffen? Durch meine indiskreten Fragen will ich erfahren: Wie können Autoren Lesern einen größeren Service bieten? Wie können sie Ihnen Lösungen für etwas anbieten? Und zwar, weil die Verlage das entweder nicht ausfüllen (können) oder weil sie einfach mehr für ihr Buch tun wollen.

Ich kann von meiner Seite verraten, dass mich beim Stand der heutigen Technik, in einer Zeit, wo man "unsichtbarere" Bücher online suchen muss, Verlagswebsites ohne Leseproben schlicht so aufregen, dass ich so manches vielleicht gute Buch nicht kaufe. Ich will nämlich nicht die Katze im Sack - auch in der Buchhandlung lese ich vor der Kaufentscheidung in den Text hinein.

Würde mich freuen, wenn möglichst viele ihren Senf hier hinterließen!

Kommentare:

  1. Hallo Petra,

    ich stolpere gerne über Bücher. Und das mit einer gewissen Affenintelligenz. Deswegen kaufe ich auch lieber im Buchladen als per Internet.

    Ich schaue mir diverse Themen an, lese Inhaltsverzeichnisse, lese im Text - und dann will ich bei einem fremden Thema in gewisser Weise "unterhalten" sein und das in einer Sprache, die ich verstehe und die ich als "gutes Deutsch" definiere.

    Meistens sind das Themen, bei denen eine kleine Schnittmenge zu einer Fragestellung besteht, die mich gerade beschäftigt. Zum Beispiel beim Kapitel "Ein Anschreiben entwickeln für eine Bewerbung" das Thema "Wie gehe ich mit Sprache um?"

    Im Weiterlesen habe ich in ein paar Linguistikbücher hineingeschaut und habe mir dann "Du Jane, ich Goethe" gekauft und mich prächtig amüsiert bei der Lektüre.

    Deine Leseprobe (ich interessiere mich auch nicht für Ballet!) habe ich gelesen aus allgemeiner Neugier, weil ich Deine Art zu schreiben mag und weil ich wissen wollte, wie Du wohl Deine ganzen recherchierten Fakten im Text unterbringen willst. Sozusagen ein eher "technisches" Interesse am Schreibprozess.

    Das geht mir bei anderen Büchern übrigens auch so.

    Wenn es mir dann gefällt (Faktor Unterhaltung!), dann kaufe ich mir ein Buch. Wenn nicht, dann finde ich zweifellos ein anderes..

    ;-)

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  2. Hallo, Petra,

    deine Leseprobe habe ich natürlich gelesen, weil ich das Auf und Ab in deinem Blog verfolgt habe und mir einfach ein Bild machen wollte. Normalerweise lese ich nur selten Texte online. Neue Themen bekomme ich in Buchhandlungen, Antiquariaten und der Bücherei, manchmal auch beim Suchen und Recherchieren im Netz. Eine Leseprobe sollte für mich nicht zu lang sein, denn dann fließt meine irdische Zeit, die ich in diesem Moment eigentlich für etwas anderes vorgesehen hatte,
    unwiderruflich dahin. So drei Seiten, das reicht mir. Wenn ich runterscrolle und mir schwindlig wird, nehme ich Reißaus.:-)

    Herzlichst
    Christa

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  3. Statt der längst überfälligen Mail will ich quasi als Buße versuchen, deine Fragen zu beantworten :)

    1. Bücher entdecken:
    Ja, überwiegend Rezensionen (von Leuten, die ich einschätzen kann - oder die mit einer solchen Leidenschaft und Begeisterung über ein Buch schreiben, daß ich einfach aufhorche, selbst wenn das Thema mir nicht liegt)

    2. Was muß ein ("fremdes") Buch haben:
    Ganz wichtig: eine hervorragende Sprache.
    Und eine mitreißende Geschichte. Was ich nicht im Sinn von reißerisch oder spannend meine.
    Oft ist es eine einzige Figur, die mich packt, selbst wenn sie sich innerhalb eines Themenkreises bewegt, der mich weniger interessiert.
    Und wenn so was dann noch sprachlich hervorragend erzählt ist, entdecke ich manchmal ganz neue Welten.

    3. Leseproben:
    *schüttel* :))
    (Da sind wir jetzt vermutlich sehr unterschiedlicher Meinung).

    Leseproben meide ich wie die Pest.
    Wenn sie nämlich gut sind, ist es ein Ärgernis, nicht gleich weiterlesen zu können.

    Nur stelle ich zunehmend fest, daß offenbar grundsätzlich arg schlechte Bücher mit Leseproben beworben werden.
    Neulich bin ich mal wieder rückfällig geworden und hab mir aus der Buchhandlung solch eine Leseprobe in Form dieser Miniheftchen mitgenommen.

    Es war entsetzlich (übrigens auch ein Genre, was mich nicht sonderlich interessiert). Sprachlich verheerend, die Story lächerlich - nach 2 Seiten: Papierkorb.

    Nein, mir genügt der Klappentext, der muß mich anspringen, der muß mich neugierig machen.
    Nicht, weil er marktschreierisch daherkommt, sondern wenn er es schafft, in wenigen Zeilen die Atmosphäre des Buchs einzufangen.

    Bei Büchern mit solchen Klappentexten bin ich eigentlich selten enttäuscht worden.

    Und ich stelle mal die vielleicht wilde Vermutung an, daß das Bücher waren, die Autor UND Lektorat besonders am Herzen lagen, so daß man viel Mühe auf den Klappentext verwendet hat.

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  4. Liebe Petra,

    ich habe Deine Leseprobe nicht aus Interesse am Ballett gelesen, sondern eher am Interesse an Kunst und Kultur dieser Zeit und hauptsächlich natürlich, weil ich neugierig auf Dein Werk bin, dessen Werdegang ich hier verfolgen darf.
    Bücher, die ich mir normalerweise nicht kaufe, entdecke ich sowohl in der Buchhandlung, als auch im Online-Shop - nur auf unterschiedliche Weise. Online lese ich nie den Klappentext, sondern immer nur die Rezensionen, die den Inhalt meist auch wiedergeben. In der Buchhandlung werde ich vor allem durch das Cover und noch mehr den Titel angesprochen. Dann lese ich den Klappentext. (Empfehlungen des Buchhändlers lese ich nie, weil die meist handschriftlich sind und es mir zu anstrengend ist, die unterschiedlichen Klauen zu entziffern.) Weckt der Klappentext mein Interesse, dann lese ich die erste Seite, maximal die ersten beiden Seiten. Da muss es mich schon gepackt haben. Lange Leseproben (als Prospekt zum Mitnehmen z.B.) lese ich manchmal, aber meist gefällt es mir nicht. Ein kurzer Satz als Teaser, mitten aus dem Zusammenhang gerissen, finde ich viel verlockender zum Buchkauf - eine prägnante Aussage, mit starken aktiven Worten.

    Liebe Grüße
    Nikola

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  5. Spannend. Ich gehe erst mal nur auf den Punkt mit der Leseprobe bei Jan ein. Ich hätte vielleicht sagen sollen: Online-Leseproben. Im Laden brauche ich keine, das ist verschenktes Papier. Im Laden will ich im Buch blättern. Und: Eine Leseprobe anzubieten, heißt ja nicht, dass sie jeder nutzen muss. (Ich muss auch von 50 Seiten nur 2 lesen).

    Problem: Viele Verlage wie z.B. in meiner Liste hier im Blog sind in der Buchhandlung nicht sichtbar. Viele kommen im Feuilleton nicht vor. Und solche Verlage bekommen auch seltenst Amazonrezensionen. Also bleibt mir nur die Website - und da sind die Beschreibungen manchmal arg dürftig. Da würde ich gern mal in die Bücher schauen können - nicht lang, nach zwei Seiten weiß ich, ob einer schreiben kann und mich einfängt.

    Das Problem mit den Klappentexten ist ja, dass die, die ihn schreiben, seltenst das Buch gelesen haben und ganz andere Dinge wollen. In meiner Bibliothek stehen wunderbare Bücher mit lausigen Klappentexten. Ein Verlag hat die Klappentexterin gewechselt und schreibt auf einmal einen Jargon zum Grausen - das macht mir langsam tatsächlich die Bücher abspenstig, die nichts dafür können. Und was ist mit den glattgebügelten Klappentexten, die ein Buch in einen Trend hinein zurechtkneten, nur weil man sich dadurch mehr Abverkäufe erhofft?

    Ich möchte also dem Text des Autors eine Chance geben. Und ich habe auch schon bemerkt, dass sich Leute von meinen Büchern eine völlig falsche Vorstellung gemacht haben. Nette Anekdötchen und Rezeptchen suchen sie im Rosenbuch oder Gärtnertipps mit ein wenig Geschichte. Dann sind sie enttäuscht. Würde eine Leseprobe da nicht helfen?

    "Schlechte Bücher":
    Ich halte Leseproben z.B. gerade im Selbstverlag für absolut unverzichtbar. Gerade weil dort jeder Möchtegern Tante Ernas Tagebuch drucken kann, will ich wissen, ob der Autor seine Handwerk beherrscht. Bei BoD verstecken sich z.B. absolut professionelle Bücher, vor allem Sachbücher - eine Leseprobe ist nicht übel zum Unterscheiden. Wenn man nach einem Absatz den Lachanfall hat, ist die Sache klar.

    Und ich habe mich ertappt: Bei meinen Recherchen lese ich oft in ziemlich schräge, seltene, auch ausländische Werke online hinein. Und was mache ich plötzlich? Ich bestelle mir das Buch. Ich ertappe mich plötzlich mit riesigen englischen oder französischen Klopsen - mein Konsum an Originalausgaben ist durch Leseproben erstaunlich gestiegen!

    Aber wir sind alle völlig untypisch. Hier haben nur Leute geantwortet, die selbst schreiben. Mich würden mal die ganz normalen Leser interessieren, die noch nicht so verbogen sind wie wir!

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  6. Hätte ich immer nur Bücher zu Themen gelesen, die mich schon vorher interessiert haben, wie arm wäre dann meine Welt!

    Ich habe deine Leseprobe gelesen, weil du mich sehr neugierig gemacht hast, wie du über deine Herzenssache schreibst. Eigentlich halte ich von Leseproben genausowenig wie Jan. Ich ignoriere sie!
    Übrigens: obwohl mich Ballett nicht sonderlich interessiert, habe ich Colum McCanns "Tänzer" gelesen. Ach was, ich habe es verschlungen. Und gehe trotzdem noch nicht ins Ballett. Soviel zum Thema Zielgruppen.

    Im Übrigen stolpere ich einfach ständig über Bücher. Ich lese Rezensionen, habe Newsletter vieler kleiner Independentverlage abonniert, bekomme Tipps von Freunden und in den social media und wenn ich Zeit habe, dann stöbere ich durch meine Lieblingsbuchhandlung, halte ein Schwätzchen mit meinem Lieblingsbuchhändler und setze mich in aller Ruhe mit einem Stapel Bücher in das Café der Buchhandlung (ja, so etwas gibt es!) und lese.

    Bei Büchern geht es mir um Entdeckungen - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich möchte Neuland betreten - es muss nur fesselnd aufbereitet und geschrieben sein. Immer die gleichen Pfade - sprich Themen - wie langweilig wäre das. Siehe oben.

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  7. Ich habe schon immer so Bücher gefunden, nicht erst, seit ich selber schreibe. Und ich kenne noch eine Menge an weiteren Nichtschreibern, die ebenso vorgehen.

    Eine Bekannte ist jetzt vor ihrem Winterurlaub (6 Wochen Gran Canaria, sie hat einen Gartenbaubetrieb und kann im Sommer nicht weg...) und hat mir erzählt, dass sie in der Stadtbücherei nach folgenden Kriterien ausgesucht habe:

    Taschenbuch (wegen des Gewichtes im Flieger!), dick, unbekannte Themen, neu auf dem Markt. Das alles, weil 6 Wochen lesetechnisch gut vorbereitet sein wollen.

    So lese sie oft und so kaufe sie auch Bücher. Zuhause dürfen es dann auch richtig gebundene sein.

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  8. "Mich würden mal die ganz normalen Leser interessieren, die noch nicht so verbogen sind wie wir!"

    Jetzt hatte ich tatsächlich gelessen: "... die noch nicht so verlogen sind wie wir." :))

    @Matthias: Newslettern von Independent-Verlagen abonnieren, DAS ist ein guter Tip, danke dafür!

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  9. Ein Buch bringt nicht mein Thema, was muss es trotzdem haben ...?

    Ein lebendiger, guter Schreibstil der mich anspricht, als Sachbuch muss es einen Mehrwert für mich haben plus lebendigen Schreibstil. Rein sachlich ist mir zu langweilig. Was erfahre ich, was ich nicht schon weiß? Sollte dann aus dem Klappentext hervor gehen.Eine völlig andere Perspektive eben, als die vielen anderen Sachbücher zum Thema.


    Wie entdecke ich Bücher? In der Buchhandlung oder in der Bücherei stöbern, Zeitungsartikel (muss nicht zwangsläufig eine Rezension sein), persönliche Empfehlungen von Freunden und ja auch durch die Kommunikation mit dem Autor/Autorin.


    Wie kommt man zu Themen, für die man sich vorher nicht interessiert hat? Ich glaube, dieser Entscheidungsprozess läuft ein wenig im Unterbewusstsein ab. Manchmal, wenn ich etwas im Fernsehen sehe oder einen Artikel lese, dann kann es Wochen später sein, dass ich im Laden oder in der Bücherei zu einem Buch greife (nicht zwangsläufig direkt danach suche), das über ein bestimmtes Thema erzählt. Man ist also grundsätzlich daran interessiert etwas Neues zu erfahren und zu lernen.


    Leseproben ... habe ich nichts dagegen, sollten 3-5 Seiten nicht unbedingt überschreiten. Kann ich immer daran festmachen, ob mir das gesamte Buch gefallen würde? Eindeutig nein, es sei denn es ist von vorneherein für mich klar, dass der Schreibstil rein gar nichts für mich ist. Aber ansonsten hat mich auch schon der Rest des Buches enttäuscht, auch wenn die Leseprobe gefallen haben sollte oder ich sollte wohl eher sagen, weniger fesseln können, es kann aber auch schon mal umgekehrt sein. Wobei sich das jetzt auch auf Leseproben direkt im Buch bezieht, nicht nur online. Die Entscheidung für oder gegen weiterlesen hängt dann noch mal vom Thema und dessen Umsetzung ab.


    Und davon, ob ich gerade gute, mittlere oder schlechte Laune habe. Verschiedene Stimmungen lassen nicht jedes Thema bei mir zu. Mich ziehen aber auch keine Hyperomane an, da scheine ich recht immun gegen zu sein.


    Ich bilde mir ein, jetzt als Leserin geantwortet zu haben. Immerhin bin ich länger Leserin, als selbst Schreibende.

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