1969: Wir sahen den Mond in Streifen

Mondlandung 1969: Ich war beim "Mondgucken" dabei, gleichaltrig wie das Apollo-Programm der NASA. Es klingt vielleicht pathetisch, aber es war ganz genau so: Die Weltraumfahrt und die Mondlandung haben nicht nur mein Leben vollkommen verändert, sondern eine ganze Epoche geprägt. Nach der Mondlandung war nichts mehr, wie es vorher war. Und das, obwohl ich schon als Kleinkind Mondfotos der NASA sah, grobkörnige, graue Flächen mit jeder Menge "Augenringe", die Erwachsene "Krater" nannten. Die Ranger Raumsonden hatten sie seit 1964 zur Erde gefunkt, bevor sie auf dem Mond zerschellten. Für mich war der Mond damals noch ein lebendiges Wesen - und seine Augenringe interessierten mich.

So "sehen" wir den Mond heute. Die Topographiedaten zeigen die Schwerkraftanomalien (dunkelblau) um den Oceanus Procellarum. Die Daten wurden 2011 vom Lunar Orbiter Laser Altimeter während der GRAIL Mission gesammelt. (Foto: NASA/Colorado School of Mines/MIT/GSFC/Scientific Visualization Studio)

Als die Raumsonden zerschellten, waren sich die meisten Menschen sicher: Nie würde dort jemand landen können, technisch unmöglich und viel zu gefährlich. Aber zum Glück gibt es ja immer die Neugierigen, die sich eine Sache nicht miesreden lassen, die sich von keinem "nie" und "auf immer unmöglich" abhalten lassen. Die frühen 1960er waren trotz aller Piefigkeit eine Zeit der Träume und Visionen, die man ins Leben holen wollte.

Wir konnten das Zerschellen der Raumsonde Ranger 8 auf dem Mond 1965 in Standbildern miterleben. Um 9:34 UT erreichte das erste Mondfoto die Erde, aus 2573 km Höhe geschossen. Dies sind die letzten Fotos vor dem Aufprall, am 20.02.1965 um 9:57 UT. (Foto: NASA)

Womöglich habe ich mich in dieser Zeit gefragt, warum die Leute nicht einfach ein Kinderbett nahmen oder auf Bohnen kletterten. Ich lies mir die Geschichte vom Kleinen Häwelmann vorlesen und kannte Baron von Münchhausen. Bei Vollmond sah ich mir den "Mann im Mond" an, der meiner Meinung nach so schrecklich allein sein musste, dass ich ihm Geschichten erzählte. Ich wuchs auf, während Russen und Amerikaner im Weltraum wetteiferten. Ohne diesen Wettlauf mitten im schlimmsten Kalten Krieg wäre die Mondlandung wahrscheinlich nie und nimmer finanziert worden. Auch die Erwachsenen hatten keinen blassen Schimmer davon, was die Zukunft noch bringen würde. Von einer Mondumrundung träumten sie, mehr nicht. Ich wurde derweil größer und glaubte nicht mehr an Märchenfiguren und nur noch ganz wenig an den Mann im Mond.

Auch moderne WissenschaftlerInnen geben Weltraumbildern belebte Namen, wie bei dieser Hubble-Aufnahme mit dem Titel "Hubble Peers at Galactic Cherry Blossoms". Die "Kirschblüten" sind Geburtsstätten neuer Sterne in der Galaxie NGC 1156. (Foto: NASA)

Wir waren in Deutschland trotz des Massenmediums Fernsehen noch ziemlich abgehängt von den USA. Dass sich zu jener Zeit manche Menschen ein Ende des Kalten Krieges und internationale Zusammenarbeit vorstellten, bekamen wir nicht mit. Auf die bahnbrechenden Visionen eines Gene Roddenberry mussten wir lange warten. Seine neue Gesellschaftsform in der Vereinigten Förderation der Planeten entstand mitten im Raumfahrtfieber 1966, wurde aber in Deutschland erst sechs Jahre später ausgestrahlt. Ab da war ich süchtig nach Raumschiff Enterprise. Es gab aber einen etwas hölzernen deutschen "Ersatz", "Raumpatrouille - die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion". Ein Straßenfeger, wie man damals sagte: Während der Film lief, waren die Straßen wie leergefegt, die Menschen saßen vor dem Fernseher. Vor allem wir Kinder, denn samstags nach der Tagesschau durften wir ausnahmsweise einen Film anschauen!

Es ging uns durch und durch, wenn die Stimme von Claus Biederstädt im Vorspann hochdramatisch sprach:
Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen: Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. Der Meeresboden ist als Wohnraum erschlossen.
Vor 50 Jahren wäre das Science Fiction gewesen: Der Astronaut Michael Collins spricht zum Jubiläum zu Mitarbeitern des alten Apollo-11-Teams - und zum Team von Artemis 1 (Foto: NASA). Artemis 1 soll einen zunächst unbemannten Testflug in der Mondumlaufbahn vorbereiten. Man muss erst wieder technisch auf den neuesten Stand kommen - Mondflüge waren aus Kostengründen eingestellt worden und werden wieder interessant durch die Ambitionen, eines Tages den Mars zu erreichen.

Das Phänomen, wie unsere Träume und die wirklichen Bilder damals um die Welt ruckelten, können heutige junge Leute wahrscheinlich gar nicht mehr nachvollziehen. Es passierte alles zeitversetzt. Bis eine Idee oder ein Trend aus den USA nach Europa kam und sich wirklich durchsetzte, rechnete man im Schnitt zehn Jahre. Das Land "über dem großen Teich" fühlte sich immer noch völlig exotisch an, wie ein hochtechnologisierter und hypermoderner Staat aus einer fernen Zukunft. Die wahren Zustände sahen nur diejenigen, die sich die weite Reise leisten konnten.

Selbst die Fotos der Familie aus Cleveland schummelten uns diese Fassade einer heilen Welt vor. Die kleinen Mädchen sahen aus wie Puppen. Und die Jungs nährten Familienmythen. Einer hatte den zweiten Namen von Buzz Aldrin, Eugene, und wurde später Professor für Astrophysik. Schon als Kind habe er mit einem großen Fernrohr auf dem Balkon gestanden, erzählten sie uns. Es hörte sich stimmig an. Also stellte ich mich heimlich nachts mit einem billigen, quietscheroten Kinderfeldstecher aus Billigplastik ans Fenster. Nicht so sehr, um den Mond zu betrachten, der darin zur glibbrig wegflutschenden gelben Scheibe wurde. Eher, weil ich dachte, ich würde dadurch auch Professor. Selbst später rechnete ich nie nach, dass die Namensgleichheit Zufall war und um die Mondfahrer schlicht Heldenmythen gesponnen wurden. Wir waren einfach unendlich hungrig auf Zukunft, Science Fiction.

Heldenverehrung pur: Wir alle hatten damals dieses offizielle Foto der Astronauten von Apollo 11, der Menschen, die als erste vor 50 Jahren auf dem Mond landeten. Wahrscheinlich gab es das Foto als Sammelbildchen, wir schnitten es aber auch aus Zeitschriften aus. Und natürlich war es damals einer der größten Wunschträume vieler Kinder: Ich will mal Astronaut werden! (Foto: NASA)

Aber ich wollte vom zeitversetzten Ruckeln erzählen! Nicht jeder hatte damals ein Fernsehgerät und man sah die Welt noch in Schwarzweiß. Als 1967 in Deutschland das Farbfernsehen eingeführt wurde, war das eine Sache für die reichen Leute. Selbst auf einen Schwarzweißfernseher musste man lange sparen - oder die neuartigen Ratenzahlungen der Versandhäuser in Anspruch nehmen. Dafür erfanden wir das Public Viewing. Es war ganz einfach: Wer sich keinen Fernseher leisten konnte, besuchte Leute, die einen hatten. Samstags ging es oft zu wie im Taubenschlag, längst vergessene Onkel und Tanten standen vor der Tür, Nachbarskinder quartierten sich bei fremden Eltern ein. Regeln mussten her! Wehe, es kam jemand während oder nach der Tagesschau. Dann hing der Haussegen schief. Und selbstverständlich musste schweigend geschaut werden. Dabei machte es doch so Spaß, bei blöden Filmen abzulästern ... Die Tagesschau selbst war übrigens für kleine Kinder tabu - sie sollten die schrecklichen Bilder nicht sehen.

Die Tragödien der Raumfahrt sahen also nur einzelne von uns - die mit dem Auge am Schlüsselloch. Sie erzählten es, ausgeschmückt und hochdramatisch, den anderen weiter. Im Januar 1967 verbrannten noch auf der Erde die Astronauten Grissom, White und Chaffee in der ihnen zu Ehren umbenannten Apollo 1, die nie abgehoben hatte. Ein spektakuläres Feuer, das später kleingeredet wurde. Ich hatte es durchs Schlüsselloch rund und klein gesehen, hatte später die Beerdigungszeremonie gesehen und hatte geheult, jämmerlich geheult. Das weiß ich jetzt wieder, weil mir gestern bei einer Doku auf ARTE bei den damals ungezeigten Bildern plötzlich wieder die Tränen kamen - mit der Erinnerung. Mit diesen mutigen Männern schien ein Stück Zukunft gestorben. Viele glaubten nicht mehr an ein Mondprogramm.

Der gelungene Start von Apollo 11 lässt die Feuerkatastrophe von Apollo 1 erahnen, wo sich reiner Sauerstoff im Innern entzündet hatte. (Foto: NASA)

Damals ließ die Propaganda die Bilder zusätzlich ruckeln. Die Amerikaner wollten sich vor den Russen keine Blöße geben und umgekehrt. Fehlschläge wurden - wenn möglich - ganz verschwiegen, oder wenigstens heruntergespielt. Manchmal gab es nur ein Standbild und immer viel Schönrednerei. Einige Nachrichten kamen erst Tage später, als man sich ausgedacht hatte, wie man sie verkaufen könne. Und so entstanden Schichten von Wissen: Ganz oben standen diejenigen mit Fernsehgerät und Zugang zu direkten Informationen aus den USA, etwa aus der Familie. Die erzählten, so wie die Kinder am Schlüsselloch alles weitergaben: stille Post. Am Fernsehgerät selbst gab es eine weitere Staffelung: die der Zeit. Live war nicht normal, sondern die absolute Ausnahme.

Live-Fernsehen war etwas Aufregendes. Entsprechend dramatisch wurde es vom Sternenbild der "Eurovision" eingeleitet und dieser Musik, die ich nie vergessen werde. Wir würden auf unseren körnig aussehenden Schwarzweißgeräten plötzlich live dabei sein können, wie Menschen zum Mond flogen. Astronauten würden über Satelliten Sprache senden, Filmaufnahmen zeigen. Unglaublich! Derweil erzählten uns Moderatoren wie Günther Siefarth und Heinrich Schiemann immer wieder eindringlich von der Zeitverschiebung, die zustande kam, weil die Datensignale eine Weile brauchten bis zur Erde. Ihre Namen habe ich bis heute nicht vergessen, sie waren damals die absoluten Superstars!

Zeitverschiebung im Live-Fernsehen, das war unerhört neu. Albert Einstein kam wieder zu Ehren, seine Relativitätstheorie wurde in Wissenschaftssendungen und Zeitschriften erklärt, selbst wir Kinder sprachen davon. Ich erinnere mich dunkel an eine Dokumentation, die mein Denken damals völlig sprengte. Es ging um einen Astronauten, der weit in die Galaxis fliegt, es ging um Lichtgeschwindigkeit und Relativitätstheorie. Man sah, wie er - als Fiktion gedreht - mit langem weißen Bart auf der Erde landete ... und dann hatte ich einen Denkaussetzer: Landete er in seiner eigenen Vergangenheit oder der Zukunft?

Wir waren hin und weg und erzählten uns beim Betrachten des Sternenhimmels, wie lang das Sternenlicht zu uns brauchte. Comics und Kinderzeitschriften taten ihr Übriges: Ich erschauerte beim Anblick eines beliebigen Sterns, weil ich mir ausmalte, das sei eine Erde in tiefster Vergangenheit, Dinosaurier würden dort gerade herumlaufen. Und was, überlegte ich, würde passieren, wenn nun so ein Dinosaurier umgekehrt zu unserer Erde schauen würde? Welches Erdzeitalter würde er sehen? Es lief mir eiskalt über den Rücken, der Sternenhimmel wuchs sich aus zum Wunder und wir waren hoffnungslos allen Science-Fiction-Geschichten verfallen. Selbst Donald Duck flog in den Weltraum.

Das weltberühmte erste Foto des "Erdaufgangs" von 1966. Oben, wie wir es damals in Streifen sahen, unten die restaurierte und aufgearbeitete Version von 2008. (Fotos: NASA/Ames Research Center/Lunar Orbiter Image Recovery Project)

Was machte es da schon aus, wenn die Bilder damals Streifen hatten! Eines davon haute uns völlig aus den Socken und veränderte die Welt. Aber davon und wie ich die Mondlandung erlebte, erzähle ich im nächsten Beitrag. Für die wurden wir Kinder extra mitten in der Nacht geweckt!

Ich möchte hier noch aus dem schönen Tweet von Stephen Fry zitieren, der sich erinnert, mit elf Jahren dabei gewesen zu sein:
Everything seemed possible. A golden, space-age future for humanity beckoned. And wow, has it ever arrived. I own a WiFi enabled coffeemaker.

Anmerkung:
Sämtliche Fotos sind durch Anklicken vergrößerbar. Übrigens lohnt es sich, die Bildergalerien bei der NASA zu durchforsten - als Regierungsorganisation stellt sie alle eigenen Fotos gemeinfrei (mit Quellenangabe) zur Verfügung. Die Nutzungsregeln kann man hier lesen.
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Kommentare:

  1. Ach, ich erinnere mich noch soooo gut. Ich hab gerade fürs Abi gelernt - meist vor dem kleinen schwarz-weiß Fernseher. Und ich dachte nur: Da will ich auch mal hin. Seit dieser Zeit bin ich süchtig nach Mond, Weltall und Raumfahrt. Im nächsten Leben flieg ich hin!

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    1. Weißt du, was mir spontan für ein Gedanke kam? Irgendwie warst du schon auf einem anderen Planeten. ;-) So fühlte sich das an, was ich in "Minnesota Winter" las. Ich dachte immer wieder: Wow, was für ein Mut, was für eine Expedition! Ich bin sehr dafür, dass du im nächsten Leben auch ins All kommst. :-)

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  2. Die Signation von Orion kann ich heut noch pfeifen. Aber ich hab SF und "utopische" Stoffe immer viel lieber gelesen als gesehen. Von Asimov über Lem, Bradbury bis hin zu den Perry Rhodan "Heftln" die ganze Bandbreite.
    Bei der Mondlandung selber war ich übrigens einersetis -wie alle anderen - sehr aufgeregt und fasziniert, was die Entwicklung der Technik und Forschung betraf. Aber dieses All-American-Pathos, dieser Helden-Kult, der Boombast der Sprache und diese Aufbruchseuphorie war mir allerdings schon damals sehr suspekt und ist es heute noch viel mehr. Und anderersetis war ich wirklich auch traurig über die "Entzauberung" des Mondes und all seiner Märchenhaftigkeit und Symbolik. Er war plötzlich so ausschließlich rational, Nutzgegenstand, Forschungsgebiet, MATERIE, Gegenstand der Begierde, für den Menschen und Gelder ge"opfert" wurden ... Das hat sich später wieder gelegt, die Mondmissionene wurden irgendwie Routine, der Mond aber blieb letztlich doch der Nachtwächter mit der Silberlichtlampe, der "so stille an dem Abendhimmel hin" ging . ;-) lg, Karamelle

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    1. Interessant, das aus einer anderen Altersstufe zu hören, die in den Anfangsjahren ja große Unterschiede macht - ich war gerade mal zwei Jahre in der Schule und da würde es noch lang dauern bis zu den "richtigen" Literaturen. ;-)

      Spaßig ist: Ich hab gestern mal in die Wiederholung der damaligen Livesendung in Deutschland mit Günther Siefarth reingeschaut - und konnte das kaum ertragen, was mich damals mitgerissen hat.
      Auf der einen Seite sind die damaligen Technikprobleme und die Art der Wissensvermittlung (Magnettafeln und Spielzeugmodelle) aus heutiger Sicht fast lachhaft. Obwohl ich weiß, dass es damals irre war, überhaupt diese Übertragungen zu schaffen.

      Aber ansonsten: Absolut schulmeisterlich (so wäre moderner Schulunterricht gewesen damals), irrsinnig männerzentriert, ja altmännerzentriert (und das ist mir schon als Kind aufgefallen). Grauslig! Als sie dann auch noch den Wernher von Braun mit seinem alten Lehrer im deutschen Studio von "damals" aus der Nazizeit haben schwärmen lassen, war mir auf einmal vollends klar, wie wenig eigentlich in diesem damals recht piefigen Land aufgearbeitet worden war! Da wird einem nachträglich übel. Mir wäre amerikanischer Pathos lieber gewesen. ;-)

      Die echte Historie habe ich nur indirekt mitbekommen (meine Eltern waren welche, die vor "Gammlern" warnten). Wir schwärmten für die Beatles, Miniröcke und psychedelische Farben. Wussten, dass irgendwo ein schweinsdreckiger Krieg der Amis lief und dass Nixon ein Schwein war, da konnte er noch so viel von "Gott" reden. Aber die Zusammenhänge kapierten wir noch nicht.

      Allerdings konnte ich absolut das nachfühlen, was du Bombast und Euphorie nennst. Als die Menschen vor den Fernsehern rund um den Erdball gezeigt wurden, in allen Farben und Klamotten dieser Welt, da stellte sich schon ein ozeanisches Gefühl des Wirseins ein, das nie wieder wegging und später so schön in "unity in diversity" beschrieben wurde. Aus dem Gefühl haben wir geschöpft, ich denke durchaus, es hat auch geholfen, den Kalten Krieg zu beenden. Ich denke schon, dass das was veränderte, es mündete auch in der Friedensbewegung, den ersten Ökos etc. In meiner Generation jedenfalls.

      Die Astronauten sehe ich heute noch mehr als Helden an als früher. Nach der Doku auf ARTE mit den unveröffentlichten Filmen zu urteilen, war das ein Lottospiel und potentielles Harakiriunternehmen, tw. verrückt ungecheckt, ungeplant. Die Raumfähren würde heute nicht mal mehr der TÜV abnehmen, twitterte jemand - da ist was Wahres dran. Und die flogen so oft auf Sicht und manuell ...

      Ganz große Rolle spielten für mich die ersten Bilder vom Erdaufgang.

      Bisher hatte die Menschheit noch NIE die Erde von außen gesehen. Und vor allem hatten wir noch nie gesehen, dass es die einzige Oase weit und breit in Farbe war - so wertvoll. 1969 war das Jahr der Gaia-Hypothese! Du weißt, wie oft die hochblubberte, heute in Varianten wieder.

      Und so, wie die Erde da auch wieder "verzaubert" wurde, hat der Mond für mich seinen Zauber nie verloren. La lune, bei uns eine Frau ...

      LG, Petra

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    2. Dumm, dass man Kommentare nicht editieren kann. Da ist mindestens ein "damals" zuviel. ;-)

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