Mein Freund vom anderen Stern

In Zeiten, in denen Rassisten ihre menschenfeindlichen Parolen über die Menschen kübeln, ist es ganz nützlich, das ach so angstmachende "Fremde" einmal ins Extrem zu denken. Könnten wir das "Andere" nicht lieben? Fans von Science Fiction oder Startrek-Gucker werden darin geübt sein, sich Aliens von fernen Planeten vorzustellen. Und anders als in den meisten Hau-Druff-Stories gibt es eben immer wieder die Geschichten, wo Menschen und Aliens in Beziehung zueinander treten und zumindest merken: Ich bin genauso fremd für den anderen wie der für mich. Wir können uns aber kennenlernen. Und dann merken wir: So sehr unterscheiden sich unsere Ängste, Sehnsüchte oder Hoffnungen gar nicht.

Faszinierende winzige Wesen erkunden ihre kleine Welt. Was sind das für große Wesen, die sie anstarren?

Wir müssen dafür allerdings nicht bis ins Weltall reisen. Unbekannte Kosmen haben wir auf der Erde genug, wenn wir in die Mikrowelten der Natur schauen: Da haben die Ameisen ihren Staat am Waldrand gegründet, Bienen füttern ihre Königin, kleine Babyspinnen erkunden tappsig die Welt außerhalb ihres Kokons. Und wer Haustiere hat, kann einmal versuchen, diese als gleichwertige Wesen wahrzunehmen, anstatt als Untertanen mit weniger Hirn - so viel können wir allein von Hund und Katz lernen. Schon die Wahrnehmungsverschiebungen, wenn wir uns in unsere Vierbeiner hineinzuversetzen versuchen, sind faszinierend.

Der kleine Dylan Ivens hat das Glück, diese Erfahrung seit seiner Geburt machen zu dürfen. Genau am gleichen Tag wurde nämlich sein bester Freund geboren, der irgendwie dem Außerirdischen E. T. ähnelt. Farley ist ein zerknautscher Bulldoggenwelpe - und Menschenbaby und Hund leben so eng und instensiv miteinander, dass wahrscheinlich keiner der beiden den anderen für ein anderes Lebewesen hält. Wie wunderschön das Leben ist, wenn einen keine Rassismen und Vorurteile trennen, das hält die Mutter in herzanrührenden Fotos bei Instagram fest. Hoffen wir, dass sich Klein Dylan diese Offenheit anderen gegenüber ein ganzes Leben lang bewahren kann und sein Farley sehr sehr alt wird.

Gucktipp:
Die Story von Baby und Welpe
Ivens & Farley bei Instagram

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