Neue Pläne

War das gut, dass ich euch über euer Blogleseverhalten gefragt habe, das hat mir einige Anregungen gegeben:
  • Beim nächsten Dauerregenzuvielzeitwetter das Layout aufbessern und aufhübschen.
  • Mal in Richtung Hörstoff experimentieren (siehe Wetter oben).
  • Noch mehr tolle Geschichten auftun.
  • So weitermachen.
Herzlichen Dank an alle, die Feedback gegeben haben! Und natürlich an all diejenigen, die stumm und fleißig lesen.

Jeder Mensch kann kreativ tätig sein - mit ein wenig Anleitung und den richtigen Materialien entstehen schöne Dinge (Foto: Künstlerbuch mit Gelatinedruck und Schablonentechnik.)


Apropos Wetter und Zeit ... das ist immer so eine Sache, wenn man viel Neues plant und ja auch noch einen Doppelberuf hat.

Zuerst habe ich Lust, etwas Neues zumindest zu beobachten, wenn nicht gar zu lernen. Ich kann mir selbst noch nicht glauben, dass ich demnächst in eine traditionelle Männerdomäne vorstoßen werde (allerdings nicht als einzige Frau): Ich werde den Club de Marqueterie besuchen. Auf Deutsch heißt die Technik Marketerie (ich lerne das nie), aus Holzfurnieren werden dabei Bilder und Muster gearbeitet, für Bilder oder auf Möbeln. Durch den weltweit berühmten Charles Spindler wurde das Kunsthandwerk im Elsass beliebt, auch sein Nachfahr ist weltbekannt. Vor nicht allzu langer Zeit konnte ich Werke von Georges Vriz sehen, der eine neue Technik entwickelt hat, die man in Echt sehen muss - er schleift übereinanderliegende Hölzer transparent, dreidimensional.

So etwas Ähnliches schwebt mir vor mit Holzfurnier und Papier. Hier auf dem Bild habe ich reine Collagetechnik angewandt und ein hauchdünnes metallisches Plättchen mit Rost aufgelegt.


Und eine Künstlerin, deren Name ich leider vergessen hat, fertigt Marketerie aus Stroh und schafft damit wunderbare abstrakte, sehr farbenfrohe Bilder. Früher nannte man das Marketerie für Arme, heute entsteht daraus auch ungewöhnliches wie Schmuck. Fotos gibt es hier von Cindy Dell, die dafür Stroh mit Holz kombiniert, von Violette Beluzzi, Sabine Machabert oder Lucie Richard. Man könnte fast sagen: Die Frauen, die diese einst rein männliche Domäne erobern, sind am experimentierfreudigsten und schaffen auch Objekte, die man bei dieser Technik früher nicht kannte.

Genau die - und eigene Versuche mit Holzfurnier oder Fremdmaterialien - haben mich aber inspiriert, ob man nicht so etwas mit Papieren oder Pappen schaffen könnte. Und genau darum muss ich unbedingt die Technik lernen, von den Könnern. Ausgerechnet ich, die ich gerade noch eine dicke Narbe auf dem Zeigefinger kuriere, der in die Autotür geklemmt gewesen war! Ausgerechnet ich, die aus Gründen extrem scharfe Schneidwerkzeuge wenig liebe. Ich weiß noch nicht, was daraus werden wird. Schlimmstenfalls eine gute Geschichte fürs Blog, bestenfalls eine neue Technik fürs Atelier.

Und etwas anderes wird sehr konkret, für das ich einige Zeit im Verborgenen vorgeschafft habe. Ich musste mich da erst als kompetent beweisen und Ideen entwickeln. Vor mir liegt das Bewerbungsformular für Workshops im Maison Rurale. Ich muss "nur noch" einen genauen Plan aufstellen, ein passendes Thema finden und einen freien Termin dazu - dann kann man dort mit mir in Paper Art eingeweiht werden, ganz praktisch. Soviel kann ich schon verraten: Wir werden keinen Schmuck fertigen, aber etwas anderes sehr Spannendes kennenlernen. Auf Europlais - ich kann spontan drei Sprachen mischen, aber Französisch wird natürlich Hauptsprache sein.

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