Fotos aus der Sperrzone

Fukushima ist heute in den Medien in aller Munde, während es zwischendurch immer wieder perfekt verdrängt wird. Mehr als Worte erzählen Bilder und darum wurde auch die SpOn-Bildstrecke des polnischen Fotografen Arkadiusz Podniesinski in Social Media herumgereicht.

Ich habe ein wenig gesucht und mehr gefunden - Anschauen lohnt sich! Und nicht erschrecken: Das Schlimme, das der Mensch verursachen kann, ist oft einfach nur banal anzusehen oder täuscht mit grünem Idyll eine Gefahrlosigkeit vor, die es auch für unsere Nachfahren nicht geben wird.

  • HIER gibt's die gesammelten Fotos von Arkadiusz Podniesinski von seiner Reise nach Fukushima mit ausführlichem deutschen Text. Der Fotograf wurde bei uns bekannt durch seine Fotos aus der Sperrzone von Tschernobyl.
  • HIER die Fotostrecke von CNN: Ehemalige Bewohner der Sperrzone besuchen die verlassenen Häuser.
Mein Literaturtipp zum Thema wäre ein recht alter Science-Fiction: "Picknick am Wegesrand" der Gebrüder Arkadi und Boris Strugazki, einzeln erschienen bei Suhrkamp, in der Auflage des Gesamtwerks bei Heyne in Band 2. Die sehr eigenständige Verfilmung von Andrei Tarkowski unter dem Titel "Stalker" ist ein besonderes Kunstwerk für sich. Ich selbst habe den Roman dreimal gelesen: Früher einmal als spannenden und fantasievollen Science Fiction, der unglaubliche Bilder im Kopf erzeugt - dann weitere Male nach Tschernobyl und nach Fukushima. Jedesmal veränderte sich die Rezeption in erschreckend aktueller Weise, etwas, was nur Literatur schaffen kann.

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