Zeit der Gärten

Der Sommer verwöhnt uns endlich. Zeit für mich, ein paar Tage Online-Pause einzulegen. Nicht etwa, weil ich Urlaub mache, sondern weil eine Arbeit vor mir liegt, die sich in ihrer ersten Phase wie Urlaub anfühlen mag: Ich muss einen Garten, den ich bisher nur aus Zeitschriften kenne, intensiv auf mich wirken lassen. Will seine Räume erkunden, die Kunstwerke darin ... den Duft aufnehmen und die Texturen, die Elemente. Spüren muss ich diesen Garten und lauschen, welche Geschichten er mir erzählt. Und dann sind da natürlich noch die Geschichten seiner Schöpferin.


Foto: PvC

 Das Projekt, das mich die nächsten Monate intensiv begleiten wird, ist dank meiner Spezialisierung und eigenen Vorliebe für die Natur eines, das zwar wirklich viele Fähigkeiten (heraus)fordern wird, das ich aber mit besonders großer Freude angehen kann. Ich werde zum ersten Mal ein Buch im Privatauftrag für jemand anderen schreiben, herstellen und verlegen. Fachleute fürs Lektorat, Fotografie und die Herstellung stehen schon bei Fuß. An mir ist es nun, zu recherchieren, ein Konzept zu erstellen, den richtigen Ton dazu fürs Schreiben zu finden. Nach dem Besuch des Gartens und dem Sichten von hoffentlich vielen Fotos geht es dann ganz intensiv ans Schreiben. Ein Gartenbuch, ein Bildband - mit sinnlichen Texten.

Foto: PvC
 Es ist eine Herausforderung für mich, nicht für einen Verlag zu schreiben, sondern gleich zum Schreiben die gesamte Verlagsarbeit selbst zu erledigen. Natürlich geht so etwas nur in einem Team von Profis. Aber das Self Publishing hat sich gelohnt, ich habe viel gelernt. Und schalte nun erst einmal ab, weil ich in der nächsten Woche mit all meinen Sinnen arbeiten muss, in der Abgeschiedenheit vom Kommunikationsterror ...

Foto: PvC
Die Fotos zeigen übrigens meine eigenen Rosen, oben eine porzellanrosa französische Frédéric Mistral und dann die englische Austin-Rose Tradescant, die je nach Alter der Blüten von leuchtend pink bis fast blauscharz blüht.

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