Einen Artikel muss ich jetzt empfehlen, weil solche Artikel notwendig und wichtig sind gegen das Vergessen - und weil diejenigen eine Stimme bekommen, deren Existenz immer noch und immer wieder totgeschwiegen oder weggelogen wird.
Der Auslandskorrespondent Alexei Makartsev schreibt für die Rheinzeitung über einen der verstrahlten Liquidatoren von Tschernobyl und zieht Parallelen zu den 50 Arbeitern, die in Fukushima unter höllischen Bedingungen kämpfen. Und nun schickt Moskau "Liquidatoren" aus Tschernobyl zu den Reaktoren nach Japan...
Alexei Makartsev twittert übrigens als @51Nord0West aus London.
In dem Moment, in dem ich diesen Beitrag online gestellt habe, vermeldet Reuters, dass die japanische Polizei versuchen soll, mit Wasserwerfern den Reaktor zu kühlen. Das zeigt nicht nur, wie verzweifelt die Lage ist. Wie viele dieser Männer haben sich einst ein völlig anderes Leben vorgestellt? Wie freiwillig, gezwungen oder verzweifelt werden sie das tun? Und was kommt danach?
Noch ein absolut lesenswerter Beitrag völlig anderer Art, denn man sieht vor dem inneren Auge förmlich die Maus aus der Sendung mit derselben wie ein HB-Männchen in die Luft gehen: Dedalus Root brüllt seine Facebook-Freunde an: Don't just click!
Aus Unvernunft geboren
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Meine ganz persönliche Geschichte in Sachen Schriftstellerkuriositäten begann 2009 - und sie hat ständig irgendwie mit Boris Godunov zu tun. Oder mit diesen ...

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