17.11.2010

Brüller bei neobooks

17.11.2010
Da wir's gerade vom Selbermachen haben und von den Großverlagen, die inzwischen massiv in dieses Geschäft investieren ... es gibt da diese Plattform neobooks, die auch mich schon vergeblich zu gewinnen suchte. Obschon in der offenen Betaphase, geistert es seit Wochen durch Blogs (hier und hier und hier): Eine im Grunde gute Geschäftsidee reibt sich an den Realitäten und liest sich inzwischen wie so manche Foren im Web, ohne dass jemand die Sicherheitsleine zieht.
Dass aber Autoren und Rezensenten jetzt zeigen, wie man ein System ad absurdum führt, das hat es wahrscheinlich in der Geschichte aller Beta-Versionen noch nicht gegeben: Sabrina Kirnapci präsentiert in ihrem Blog ein absolut bestsellerverdächtiges Machwerk. Ich finde, Droemer-Knaur sollte sich diesen Autor sichern, zumindest mit einem Beraterhonorar. Denn Humor haben sie offensichtlich.

3 Kommentare:

Heinrich hat gesagt…

Das beruhigt mich doch sehr!

Stellen Sie sich vor, Neobooks wäre die erste Plattform im Internet, die technisch, rechtlich und thematisch alle Kriterien erfüllt und auf der sich alle Mitglieder fair, bescheiden und höflich verhalten.

Solch eine Unmenschlichkeit wäre zwar zu ertragen aber für die Masse des Geziefers langweilig und von keiner Wissenschaft zu erklären.

Wenigstens wird im Literaturbetrieb etwas niveauvoller gestritten als in vielen anderen Bereichen.

Gruß Heinrich

PvC hat gesagt…

Apropos Autorenhumor, da fällt mir spontan noch der gute alte Rico Beutlich ein:
http://www.youtube.com/watch?v=V51kUOeMYNA

Schöne Grüße,
Petra

Heinrich hat gesagt…

Ja, Rico rult. Jetzt müsste man den ganzen Versuch noch einmal mit einem Türken starten, boa ey, aber dann würde Günter Wallraff Rechte anmelden und drohen: Ey, pass auf du - ich weiß wo dein Haus wohnt... ;)

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